Einmal Hauptstadt bitte!

Der Megamarsch Berlin geht 2018 in die zweite Runde. 100 km lang die Metropole und Hauptstadt Berlin zu Fuß erleben. Bis nach Potsdam geht der Weg in der Hauptsache den Mauerweg entlang. Der Megamarsch Berlin 2017 war ein voller Erfolg, weshalb es 2018 in die nächste Runde geht. Die Strecke geht durch Parks, urbane Räume, Waldgebiete, Kulturlandschaften und an Seen und Flüssen vorbei. Ein einzigartiges Bild unserer Hauptstadt.

Das lasse ich mir nicht entgehen !

No mercy

Was sich zuerst wie ein Pussy-Lane anhörte, so mal eben ein bisschen durch die Ebenen des schönen Brandenburgs, entpuppte sich dann doch als ein ganz schön an die Muskeln gehender Megamarsch vom Feinsten. Diesmal hatten es die Megamarschmacherdoch geschafft, nach fast zwei Jahren Übung, die Wege sauber und ausreichend mittels Schildern in Augenhöhe zu markieren. Das macht doch so einen 100in24 lauf viel angenehmer, auch und gerade Nachts wenn die Konzentration zeitweise mit meditieren und schlafen beschäftigt ist …

Der Mauerweg, das bisschen Weg den früher die DDR und West-Berlin trennte zu laufen, war eine richtige Entscheidung. Zum Teil lief der Weg durch die östlichen, dann mal wieder durch die westlichen Bezirke Berlins und das grösste Stück durch Brandenburg. Natur pur. Viele Stunden nichts als Natur. Wiesen soweit das Auge sehen konnte, unterbrochen von Waldgebieten und Seenlandschaften. Einfach ein Genuss.

Auch die Sanddünen des östlichen Brandenburgs sind eine interessante Erfahrun, die nach 12 Stunden auf alle Megamarschler warteten, die noch im Rennen waren.

Steigungen sind beim Berliner Magemarsch Fehlanzeige. Lediglich das stundenlange Laufen auf alten brüchigen Betonplatten der ehemaligen Demarkationslinie machen den Beinen und Knien zu schaffen. Dies ist auch der Grund, den viele aus der Bahn hauen, die mit schweren Wanderschuhen diesen Weg antreten. Sowieso fühlt sich für mich eine 24 Stunden Wanderung eher als ein Trail, denn als Wanderung an. Diesesmal habe ich das erste mal meine neuen Salomon GTX 3D (*Affiliate / Werbung) angezogen, um den Weg zu gehen. Eine ebenfalls sehr gute Entscheidung, da diese Schuhe die Härte wegstecken als wäre es eine Wiese. Na ja, fast … 😉

Was bleibt?

Eine tolle Erinnerung an die Hauptstadt, den Megamarsch und an Brandenburg. Nach 22 : 43 Stunden durchlief ich diesmal das Finishertor in Berlin. Sicherlich nicht meine Bestzeit, doch die Natur „nicht“ zu beachten um dafür schneller am Ziel zu sein, macht beim Megamarsch Berlin nicht den geringsten Sinn.

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Hier schreibt

Michael G. Waltenberger über Ultra- und Extrem-
wanderungen!

In der Welt der Ultrawanderungen setze ich mir stets neue Ziele, die die Distanzen der 100 km und 24 Stunden an einem Stück, weit überschreiten! Mehr dazu im B L O G!

„Weit ist nicht weit genug!“