Phönix aus der Asche!

 

Oder: „Meine erste Wiederholung eines Mega Marsches!“ Das Hamburger Wetter erschien zum diesjährigen Mega Marsch wie ein Phönix aus der Asche. Noch 12 Stunden vor meinem Start um 12.00 Uhr auf den Grünen Ring im Norden, war nicht klar wohin die Wetterprognosen tendieren.

Doch eher zum tristen Regengrau mit kalten Teperaturen oder eben zum prallen Sonnenschein wie diesesmal wieder und 20° warmem Frühlingswetter. Glück gehabt. Zum zweiten Mal hofierte die Perle des Nordens mit absolut günstigen Ultra Wander Bedingungen die 4.500 Läufer, meine Wenigkeit eingeschlossen. Die Strecke die mich erwartete, war bis auf wenige Umgehungen die gleiche wie 2018. Der Mega Marsch ist inzwischen zu einer Volkswanderung geworden. Die Orga entsprechend straffer wie die jahre zuvor und bis auf die Verpflegungsgadgets, die ich persönlich in Teilen für suboptimal halte ( Saure Essiggurken gehen mal gar nicht als Verpflegung auf einer Ultrawanderung – Süße gezuckerte Milchbrötchen sind was für Kinder – evtl.- ), eine interessante Veranstaltung bei der ich immer wieder alte Gesichter treffe und neue kennen lerne.

Der Megamarsch in Hamburg ist ein 100 km langer Marsch, der binnen 24-Stunden absolviert werden muss. Die Strecke führt von Hamburg Finkenwerder bis nach Teufelsbrück. Während des Marschs ging es durch Parks, Waldgebiete, Kleingärten, Naturschutzgebiete, an Seen und Flüssen vorbei aber die Strecke durchquert auch urbane Räume. Damit ist der Megamarsch Hamburg extrem abwechslungsreich, wodurch garantiert keine Langeweile aufkommt. Der Start erfolgte diesesmal für mich um 14:00 Uhr und das Ziel war nach 21:23 Stunden erreicht.

Wer einmal in einen Mega Marsch schnuppern möchte, dem empfehle ich einen 50 Kilometer Marsch der hundert24 GmbH, der in mehreren Städten als 50/12 Veranstaltung angeboten wird. Aber auch der 100/24 von Hamburg ist für jeden Einsteiger das Richtige, verläuft die gesamte Strecke doch auf flachem Terrain. Teilnahmeurkunden gibt es bereits ab 40 / 60 und 80 Kilometer absolvierter Strecke. Eine Finishermedaille erhaltet ihr bei erreichen der 100 Kilometer in unter 24 Stunden! Hamburg ist immer eine Reise wert!

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Hier schreibt

Michael G. Waltenberger über Ultra- und Extrem-
wanderungen!

In der Welt der Ultrawanderungen setze ich mir stets neue Ziele, die die Distanzen der 100 km und 24 Stunden an einem Stück, weit überschreiten! Mehr dazu im B L O G!

„Weit ist nicht weit genug!“