Der Patch ist zu Hause. RAM100 der Zweite!

 

Zurück vom Rhein-Ahr-Marsch bin ich noch immer im Flow dieser wundervollen Veranstaltung. So macht Extremes Spass…

350 Langstreckenwanderer, Speedhiker und Walker hatten am 5. Juli ein gemeinsames Ziel: „Rheinbach am Fuße der Eifel beim RAM100K innerhalb 24 Stunden wieder zu erreichen.“

An Rhein & Ahr fühlten sich schon die alten Römer wohl. Und so führten die ersten Kilometer nach dem Start in der Glasstadt Rheinbach über den Römerkanal-Wanderweg in die Beethovenstadt Bonn. Auf dem Weg der Demokratie begann der Nightwalk am Rhein, die Morgendämmerung am Siebengebirge mit Blick auf den Drachenfels, das Friedensmuseum „Brücke von Remagen“, die Weinberge an der Ahr, der einmalige Gang durch den historischen Weinkeller in Walporzheim, die Rotweindörfer Dernau, Rech und Mayschoss, der Anstieg zum Dach der Tour – der Kalenborner Höhe -, die Grafschaft und die großen Obstplantagen bei Meckenheim und Rheinbach waren weitere Stationen.

Ab Kilometer 87,2 als die Sonne fröhlich am Wolkenlosen Himmel Samba tanzte, begann der herausfordernste Teil der Strecke. Die Höhen zwischen Ahrtal und Rheinbach. Egal welche Biegung die Strecke hier nimmt, die Sonne brennt immer von oben … Hier oben gibt es genau zwei Optionen: „Umfallen oder Weiterlaufen“!

Der Good Walking Cub e.V. aus Rheinbach hat auch 2019 eine Veranstaltung hingelegt die mehr als außergewöhnlich ist. Eine durchgängige Streckenkennzeichnung vom Feinsten, 14 VP´s mit allem was das Extremwanderherz begehren kann, eine Streckenführung die trotz aller Herausforderungen jederzeit Abwechslung bot UND ein Helferteam die allesamt zum Knutschen waren. Die Begeisterung dieser Helfer ist ein Muss es durchzuziehen …

Vom Gepäcktransport, dem Busshuttle zum Bahnhof und den Physiomassagen am Ziel, sowie unzähligen Goodies im Stadion an Start- und Ziel mal ganz abgesehen!

Als Zieleinläufer 107 von 350 gestarteten Hundert-In-24 Wanderern habe ich diesesmal nach 19:55:50 Stunden das Ziel erreicht. Insgesamt waren 1000 Menschen auf der Strecke, da der Rhein-Ahr Marsch ebenso eine 50er und eine 22er Strecke anbietet.

Jedesmal sobald der Kopf nur annähernd zu meckern begann, führten neue, frische und ausgeruhte Wanderer das Feld an und zogen mich und die anderen 100er wie selbstverständlich wieder in den FLOW. Der Patch ist zu Hause, die Vorfreude auf den nächsten 100er in Wien steigt … mein erster 100in24 Marsch außerhalb Deutschlands lockt …

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Hier schreibt

Michael G. Waltenberger über seine Ultra / Extrem- und Weitwanderungen!

In der Welt der Ultrawanderungen setze ich mir stets neue Ziele, die die Distanzen der 100 km und 24 Stunden an einem Stück, weit überschreiten! Mehr dazu im B L O G!

„Weit ist nicht weit genug!“