Und zur „Krönung“ einige Gedanken!

 

Der 23. März 2020 ist wohl ein Tag, den ich mir in Erinnerung halte. Lebenslang!

Mitten in der Vorwärtsbewegung, im Nachhinein waren die Vorzeichen erkennbar und bis zum Tag X deutlich spürbar, wurde die Welt angehalten. Mal eben so, wegen eines auslösenden Ver.Wirrus. Woher er kam und wie er entstand, soll an dieser Stelle nicht mein Thema sein. 2020 spielte für meine Planungen seltsamerweise im Voraus keine Rolle. Seit Jahren, genauer seit fast 2 Jahrzehnten hatte ich erstmals für das neue Jahr keine festen Reisepläne geschmiedet. Mir keine neuen interessanten Ziele definiert, die ich erlaufen wollte. mein Projekt 2020, von Mannheim nach Sanitiago de Compostela und von dort bis zum Cabo Finstre – Barfuß -, war Planung und Vorbereitung genug.

Doch dann, wie geschrieben, wurde die Welt zum Stillstand gebracht. Ich völlig aus der Bahn geworfen!

Alle Anker, so fühlte es sich an, schienen mit einem riesigen Ruck aus dem Boden gerissen. Alle Wege im undurchdringlichsten Nebel versunken. Alle Sicherheiten die ich kannte, starben an der Infektion des Ver.Wirrus!

Ich habe einige Zeit gebraucht um mich neu aufzustellen. Die selbsterfüllende Prophezeiung des Wunsches „die Welt möge, ja muss sich ändern“ anzuerkennen und wieder in Vorwärtsbewegung zu kommen. Abseits der Onlinewelt, still für mich begann ich nach und nach mich mit der neuen Wirklichkeit zu arrangieren. Lockdown, Grenzschliessungen, die völlige Stille der Welt wie sie kurzfristig herrschte führten zu einer neuen, fast vergessenen Stille und Gelassenheit.

Spirituell und universell betrachtet führt der neue Weg nun wohl in die neue Zeit. Paradigmenwechsel. Für mich fühlt es sich an als wandern wir – schnell – auf die medial digitale Phase des Menschseins zu, übergeben die Welt an Maschinen und künstlichen Intelligenzen. Überwachung, Steuerung und Entstehung neuer Arbeits- und Lebensprozesse, die wir schon sehr lange vorbereiteten, finden nun ihren Platz und werden an den Start gerollt. Umso wichtiger mit der Natur weiter und enger in Verbindung zu bleiben. Sorgsam mit ihr – endlich und ernsthaft – umzugehen und die Ressourcen zu schonen und heilend zu nutzen.

2020 wird lange in meinem Leben nachhallen. Ich bin gespannt, jetzt da ich wieder Bewegung definiert habe, wohin die Wege uns führen. Welche spannenden Bereiche der Welt beim erwandern auftauchen und welche losgelassenen Sicherheiten zu einer lebbaren Freiheit hinführen.

Ich freue mich, dass Du dabei bist … Michael

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Hier schreibt

Michael G. Waltenberger über seine Ultra / Extrem- und Weitwanderungen!

In der Welt der Ultrawanderungen setze ich mir stets neue Ziele, die die Distanzen der 100 km und 24 Stunden an einem Stück, weit überschreiten! Mehr dazu im B L O G!

„Weit ist nicht weit genug!“